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Wie funktioniert ein Kopiergerät?

Ein Kopiervorgang läuft wie folgt ab:
Zuerst wird die Trommel (4) die mit einem Halbleiter beschichtet ist negativ oder positiv aufgeladen. Das passiert durch den so genannten Koronadraht (3). Durch die große Feldstärke zwischen Draht und geerdeter Trommel werden die Luftmoleküle ionisiert was dazu führt, dass sich positive Ladungen auf der Trommel ablagern. Ein Blatt Papier wird dann auf die Glasfläche (1) gelegt wobei diese Vorlage durch eine starke Lichtquelle (2) beleuchtet wird. Das Bild wird durch eine Anordnung von Spiegeln (7) direkt auf die Trommel übertragen, die Lichtquelle bewegt sich dabei von der einen Seite der Glasfläche auf die andere. Dort wo auf der Trommel mehr Licht (=weiße Flächen auf dem Blatt Papier) auftrifft, wird die Trommel entladen. Es entsteht so ein unsichtbares Ladungsbild.
Nun wird die Trommel mit Tonerpulver beschichtet.

Das Pulver besteht aus Kunstharz, Kohlenstoff und Farbstoff das mit einem Trägermaterial (z.B.: Eisenkügelchen) vermischt ist. Dort, wo die Trommel noch geladen ist, wird negativ geladenes Tonerpulver angezogen und bleibt haften. Da das Papier stärker positiv geladen ist, als die Trommel wird das Tonerpulver auf das Papier übertragen. Durch die erhitzten Fixierwalzen (8) wird der Toner auf das Papier gedrückt und fixiert. Die Tonerpartikel schmelzen also in das Papier ein.