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Bertolt Brecht - Mutter Courage und ihre Kinder

Bertolt Brecht kam am 10.Februar 1898 unter dem Namen Eugen Berthold Friedrich Brecht als Sohn eines kaufmännischen Angestellten in Augsburg zur Welt. Ab 1908 besuchte er das Gymnasium in Augsburg, im Jahr 1917 legte er das Notabitur ab. Ein Jahr später diente Brecht als Sanitätssoldat im Lazarett in Augsburg. Ab den 20er Jahren begann er, mit Erfolg, dramatische Werke zu verfassen. 1921 schrieb er die Erzählung „Bargan lässt es sein“, ein Jahr später erschien „Trommeln in der Nacht“. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten flüchtete Brecht zuerst nach Prag, wo er aber nicht lange blieb. Nach einer Reise quer über die gesamte Weltkugel (er reiste unter anderem nach Dänemark, Russland, Schweden und Finnland) ließ er sich schließlich in den USA (Kalifornien) nieder.

Bertolt Brecht

Das Werk „Mutter Courage und ihre Kinder“ verfasste er 1939. 1941 wurde es uraufgeführt. In seinem Werk, das im 30- jährigen Krieg spielt, zieht die Marketenderin Anna Fierling durch die Kriegsgebiete, um Geschäfte zu machen. Zwar verdient sie in den Kriegsjahren enorm, verliert aber alle ihre Kinder.

Inhalt:
Im Frühjahr des Jahres 1624 zieht die Marketenderin Anna Fierling mit ihren Söhnen durch Südschweden und trifft dabei auf Werber, die versuchen, Männer für den Feldzug in Polen anzuwerben. Es gelingt ihnen, Eilif für die Armee zu gewinnen, obwohl Mutter Courage es ihrem Sohn auszureden versucht. Wie als ob sie den Beweis dafür erbringen wollte, dass der Kreif nur Tod und Leid bringt, sagt sie dem Feldwebel den Tod voraus. Doch auch ihren Kindern selbst prophezeit sie nichts Gutes. 2 Jahre später trifft Mutter Courage Eilif in Polen wieder, ihr zweiter Sohn Schweizerkas wurde Zahlmeister. Bei einem Angriff der Katholiken wird Schweizerkas gefangen genommen und Lösegeld verlangt. Da Schweizerkas aber die Schatulle mit dem gesparten Geld verloren hatte, ist es Mutter Courage nicht möglich das gesamte geforderte Geld zu bezahlen. Sie versucht nun zu verhandelt, riskiert aber zu viel: Ihr Sohn wird hingerichtet. Ein paar Jahre später stirbt der Feldhauptmann Tilly, es droht, Frieden auszubrechen. Auch der Tod des Schwedenkönigs Gustav Adolf scheint nun den Krieg zu beenden. Für Mutter Courage läuft das Geschäft in den Zeiten schlecht. Noch dazu wird ihr Sohn Eilif verhaftet, weil er die Frau eines Bauern getötet hatte. Mutter Courage weiß allerdings noch nichts davon. 4 Jahre später wird ihre Tochter Katrin ermordet, weil sie ein Gespräch belauscht hat. Erschöpft zieht Mutter Courage mit den Soldaten weiter, in der Hoffnung ihren Sohn zu finden. Das Buch endet mit eine Lied, über den Krieg und seine Wunden.