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Das antike Rom

Die Anfänge Roms
Schon im 10. Jahrhundert vor Christus sollen die Hügel Palatin, Quirinal, Kapitol und Esquilin besiedelt gewesen sein. Bis zur Gründung der Stadt "Roma" im Jahre 753 v. Chr. hatten sich die bescheidenen Siedlungen weiter ausgebreitet. Im Laufe der Jahrhunderte konnten die Römer weite Teile des heutigen Italiens erobern wobei sie such die geografische Position der Stadt geschickt ausnutzen konnten.
509 v. Chr. soll der letzte etruskische König Tarquinius Superbus vertrieben worden sein. Rom setzte seine Eroberungspolitik fort und konnte zahlreiche Völker in Italien unterwerfen oder sie zu Bündnissen zwingen.
Der Sieg gegen König Pyrrhos im Jahr 275 stellte einen weiteren Höhepunkt in der Geschichte Roms dar. Nun konnten Süd- und Norditalien weiter erobert werden.

Die Republik
Da Bauern für das römische Heer gebraucht wurden, konnten sie sich kaum um ihr Ackerland kümmern. Sie verarmten und zogen in die Stadt.
Dies hatte zur folge, dass das Bauernheer beträchtlich schrumpfte und die Unzufriedenheit der Bauern größer und größer wurde. Die Brüder Gaius Gracchus und Tiberius wollten den Bauern durch Bodenreformen helfen. Die beiden schafften es zwar, in der Volksversammlung ein Gesetzt durchzusetzen, es wurde von der Senatspartei aber immer wieder boykottiert. Es kommt zum Bürgerkrieg.
Seit diesen Reformversuchen war das römische Volk gespalten:

  • OPTIMATEN (optimi= Die Besten): Reiche Senatorenfamilien
  • POPULAREN (popolus= Das Volk): Das gewöhnliche Volk

    Römische Straßen und Aquädukte
    Die Römer legten großen Wert auf ein möglichst gut ausgebautes Straßennetz. Nicht nur damit die Leute schneller reisen konnten, nein auch Truppen konnten so schneller verschoben werden. Die ersten römischen Straßen waren recht einfach gebaut. Sie bestanden nur aus festgestampfter Erde, die mit Kies beworfen wurde. Es kann auch sein, dass ein Teil der Technik über den Straßenbau von den Etruskern übernommen wurde. Auf alle Fälle wurde schon 300 v. Chr mit dem Bau der ersten gepflasterten Straße begonnen. Eine damalige Straße musste mindestens 2,5 Meter breit sein, bei Wegbiegungen mindestens 5 Meter. Der Hintergrund: Die Römer hatten schon damals eine etwas rabiate Fahrweise wodurch nicht selten Unfälle verursacht wurden. Außerdem hatten viele Wagen keine bewegliche Vorderachse was in Kurven leicht schwierig werden konnte.
    Beim Bau einer Straße wurden Vermesser eingesetzt, die die Straße meist auf halber Höhe eines Hügels anlegten. Der Grund dafür: Würde die Straße ganz oben am Berg gebaut werden, wären militärische Truppenbewegungen leichter zu entdecken. Würde die Straße im Tal entlang führen, könnten feindliche Truppen die Römer von den Hügeln her angreifen. Wie man sieht war also auch der Straßenbau sehr im Hinblick auf mögliche Kriege ausgelegt.
    Eine gepflasterte Straße war in der Regel wie folgt aufgebaut: Ganz unten befand sich eine Schicht von gestampftem Lehm. Darüber kamen Steine, Mörtel und Kies. Und ganz oben befanden sich ebenfalls Kies, Sand oder Steinpflaster, wie auf dieser Skizze hier ersichtlich. Das Steinpflaster war auch leicht seitlich geneigt, damit Regenwasser abfließen konnte. Eine klassische Pflasterstraße kam auf eine Gesamthöhe von ca. 1 Meter und war so gut gebaut, dass sie nur alle 100 Jahre repariert werden mussten. Im Hinblick auf militärische Erfolge und Weiterentwicklungen stellten Straßen mit Sicherheit einen wesentlichen Bestandteil der römischen Architektur dar. Neben Straßen wurde auch den Aquädukten große Aufmerksamkeit geschenkt. Aquädukte waren Wasserleitungen, die Wasser von einer Quelle in eine Stadt leiteten. Da es noch kein System mit Druckwasserleitungen und Pumpen gab, mussten Wasserleitungen von der Quelle bis zum Brunnen ein geringes Gefälle aufweisen, damit das Wasser von selbst ans Ziel fließen konnte. Neben den öffentlichen Gebäuden versorgten die Wasserleitungen insbesondere auch die Thermen mit frischem Wasser.

    Das römische Heer Die militärischen Niederlagen der Römer (gegen die Kelten) ließ das Volk aufhorchen. Aus Empörung darüber wählten sie den Ritter Gaius Marius 7x hintereinander.
    Gaius Maruis führte ein Berufsheer ein
    Am Ende ihrer Militärzeit erhielten Soldaten Ackerland als Altersvorsorge

    Sullas Militärdiktatur
    Als der Kampf zwischen Optimaten und Popularen erneut aufflammte, wurde der Konsul: Cornelius Sulla gewählt. Er besiegte die Anhänger von Gaius Marius und führte eine lang anhaltende Schreckensherrschaft

    Das Triumvirat Cäsar, Pompeius und Crassus schlossen sich zu einem Bund zusammen um gemeinsame Ziele zu erreichen. Alle 3 waren keine Freunde der Republik.

    Caesars Alleinherrschaft:
    49 v. Chr. Kehrte Caesar mit seinem Heer nach Italien zurück und besetzte die Hauptstadt Rom. Nach etlichen Schlachten wurde Caesar mit außerordentlichen Machtbefugnissen ausgestattet. Im Jahre 44 v. Chr. Wurde er bei einer Senatssitzung umgebracht.

    Das Kaiserreich
    Nach Caesars Tod folgten weiter Bürgerkriege. Caesars Großneffe Okatvian konnte sich schließlich gegen seinen Widersacher Mark Anton durchsetzten und übernahm die Führung der Republik.
    Vom Senat erhielt er den Ehrentitel „Augustus“ (Oktavian= Augustus)

    Prinzipat – Ein Kaiser an der Spitze des Weltreiches
    Mit Augustus (Oktavion) wurde die Republik im römischen Reich endgültig aufgelöst

  • Augustus gründete das Prinzipat

    Augustus übernahm geschickt alle wichtigen Ämter:

  • Oberbefehlshaber über römische Truppen
  • Alleinherrscher

    Augustus lies zwar alle Ämter im römischen Reich bestehen (die Beamten erhielten sogar ein Gehalt), gründete aber eine kaiserliche Verwaltung die unter seiner Macht stand.
    Rom erlebte in dieser Zeit einen wirtschaftlichen Aufschwung, finanziert wurde dies großteils von Steuern unterworfener Gebiete.
    Weiters war es Augustus besonders wichtig, alte Traditionen und Sitten zu bewahren. Es wurden auch Provinziallandtage eingeführt, ein Art Feiertag mit Festspielen etc.
    Unter Augustus wurde das römische Reich weiter erweitert.
    Seine größte Ausdehnung erhielt das Reich unter Kaiser Trajan, der weitere Länder erobern konnte
    Augustus versuchte bald, einen Nachfolger zu finden – und fand ihn auch in Tiberius

    Bald nach Augustus Tod, brach wieder Chaos im römischen Reich aus: Viele Legionen beriefen ihren Befehlshaber zum Kaiser. Vespasian, der berühmteste, gründete schließlich das Flavische Herrscherhaus.

    Der Untergang Roms

    Bald jedoch kam der Vormarsch der Römer zum Stillstand. Im Gegenteil: Das Reich musste sogar verteidigt werden. Aus diesem Zweck ließ Hadrian an gefährdeten Grenzen Verteidigungssysteme (Limes) errichten.
    Trotz dieser Maßnahmen fielen unter dem Kaiser Mark Aurel germanische Stämme in das Reich ein.
    Goten und Perser griffen immer wieder das römische Reich an (Die Wehrpflicht war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr in Kraft)

    Durch die zahlreichen Kriege, verschlechterte sich der Zustand im Reich. Die Kriminalität stieg, Sklaven und Arbeitskräfte waren durch Kriegsverluste rar und Geld wurde immer weniger wert. Auch Seuchen machten der Bevölkerung zu schaffen.
    Der römische Kaiser Diokletian wollte diese Krise mit einer Reichteilung beenden:

  • Ost-Teil: Diokletian regierte, zusammen mit einem „Caesaren“ den Ost-Teil
  • West-Teil: Maximinian regierte zusammen mit einem „Caesaren“ den Westen (4 Kaiser an der Macht)

    Nach der Spaltung des Reiches wurden wieder Reformen durchgeführt. Im Laufe des Jahrhunderts verbessert sich die Situation im römischen Reich auch nicht. Durch zu hohe Steuern und Pflichten, verlor der Kaiser die Gunst des Volkes – und damit auch Macht…