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Stefan Zweig - Die Schachnovelle

Stefan Zweig wurde am 28. November 1881 in Wien als Sohn des Textilindustriellen Moritz Zweig geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Wien studierte er Germanistik und Romanistik. Unter dem Einfluss Hofmannsthal begann er sehr früh zu schreiben. Seine erste Novelle erschienen 1904.
Viele Studien- und Vortragsreisen führten in nicht nur in die europäischen Länder, sondern auch nach Indien, Amerika und die Sowjetunion. 1939 heiratete er Lotte Altmann mit der er am 22. Februar 1942 in Petropolis (Brasilien) Selbstmord begann.

Inhaltsangabe:
Der junge Mirko Czentovic wird zufällig von einem Gendarmerie- Wachtmeister bei einer Schachpartie als „Schachgenie“ entdeckt. Für seine Familie und seinem Lehrer war dies höchst unbegreiflich, da er weder gut lesen noch schreiben noch rechnen konnte. Es scheint fast, als ob Mirko bei seinen Schachzügen nur seinem Gefühl vertraut. Bald wurde aus dem jungen Mirko ein angesehener berühmter Schachweltmeister der mit einem Schiff nun zu neuen Herausforderungen nach Argentinien aufbrach. Der Millionär McConner der ebenfalls nach Buenos Aires unterwegs war, fordert den Weltmeister gegen Honorar zu einer Schachpartie auf die dieser auch annahm. Nachdem die erste Partie von Czentovic überragend gewonnen war, fordert McConner eine zweit Partie in die der Österreicher Dr. B. beratend eingreift und somit ein „Remis“ für die Herausforderer erreicht. Es stellt sich heraus, dass Dr. B. von der Gestapo verhaftet und monatelang festgehalten wurde, sich mit dem blinden spielen von verschieden Schachpartien die Zeit, das Nichts um ihn herum vertreiben konnte. Dr. B. hat sich von Czentovic zu einer neuen Partie überreden lassen und schlägt diesen souverän, lässt sich dann aber eigentlich gegen seinen Willen auf eine Revanche ein und verfällt wieder in eine Art Nervenfieber. Er bricht daraufhin die Partie ab und schwört sich, nie wieder ein Schachbrett zu berühren.

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