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Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit

In diesem Abschnitt erklärt Wissen-Kompakt mögliche Ursachen der oben genannten Symptome.

Schwindelgefühl, Müdigkeit, Kopf- und Nackenschmerzen zusammen sind Symptome deren Ursachen sehr vielseitig sein können. Um der Sache auf den Grund zu gehen ist es ratsam, zuvor einen Arzt aufzusuchen. Kann dieser nach einer Untersuchung keine Erkrankung o.ä. diagnostizieren, können Sie versuchen, Schritt für Schritt die möglichen Ursachen der Beschwerden durchzugehen. Finden Sie einen Auslöser für Ihre Symptome, können sie diesen gezielt bekämpfen.

1) Stress. Hauptursache für Müdigkeit, Antriebslosigkeit, in weiterer Folge auch Kopfschmerzen und Schwindel ist Überanstrengung. Der Körper reagiert sensibel auf Druck und Stress, auch wenn man bewusst nicht sofort etwas davon merkt. Versuchen Sie, sich jeden Tag ganz bewusst einen längeren Zeitraum nur für sich zu nehmen und tun Sie das, was Ihnen Freude bereitet (Sport, Lesen, Musik hören, etc.). Versuchen Sie auch, sich durch Leistungsdruck und Distress nicht aus der Balance bringen zu lassen. Es gehört Übung dazu, alltägliche Aufgaben zu koordinieren. Wachsen Ihnen Ihre Erledigungen über den Kopf, hat das negative Folgen für den Körper.

2) Niedriger Blutdruck. Leiden Sie unter niedrigem Blutdruck, sind Sie wetterfühlig oder reagieren Sie sensibel auf Veränderungen in Ihrer Umwelt? All das kann den Körper durcheinanderbringen. Besonders stark sind Kopf- und Nackenschmerzen, Schwindel und Müdigkeit im Frühjahr (die berühmte Frühjahrsmüdigkeit gibt es tatsächlich, sie beruht auf dem Effekt, dass wir bei warmem Wetter schläfriger werden). Ein Gegensteuern ist hierbei kaum möglich.

3) Mangelernährung. Eine häufige Ursache für permanente Müdigkeit ist Mangelernährung. Selbst Menschen die genügend Essen und Trinken können darunter leiden, Grund sind entweder körpereigene Enzyme die Nahrung nicht oder schlecht aufspalten bzw. verwerten, oder auch die mangelhafte Zuführung von ausreichenden Inhaltsstoffen. Bei jungen Menschen wirkt sich dieser Mangel kaum aus, je älter man wird, desto wichtiger ist aber die ausgewogene Ernährung. Achten Sie auf genügend Wasser (ja nachdem wie viel sie benötigen zwischen 1 und 2 Liter pro Tag), Vitamine (durch Obst und Gemüse), Kalium (Nüsse, Salat, Bananen), Eisen (Brot, Getreide, Fenchel, Fleisch – vor allem Leber).

4) Krankheit. Jede Infektion verursacht oben genannte Symptome. Besonders achten sollten sie auf: Störungen der Halswirbelsäule, Durchblutungsstörungen, Otolithen, neuronale Störungen.