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Ferdinand von Saar - Die Steinklopfer

Ferdinand von Saar war ein österreichischer Schriftsteller, der am 30. November 1833 in Wien geboren wurde. Er war Offizier und verfasste oft pessimistische Lyrik, Dramen und Novellen, in denen er Gefühle, Psychologie und Realismus miteinander verband. Am 24. Juli 1906 beging er in seiner Geburtsstadt Selbstmord.

In seinem Werk „Die Steinklopfer“ geht es um Georg Huber, einem armen ehemaligen Soldaten, der Arbeit sucht und als Steinklopfer tätig wird. Sein Herr wird ein grimmiger egoistischer Aufseher, der seine Arbeiter wie ein Sklaventreiber antreibt und besonders auf Georg ein Auge wirft, als sich dieser zu seiner Stieftochter Tertschka, genannt Resi, hingezogen fühlt. Als Georg und Resi einen Ausflug ins Dorf unternehmen, in die Kirche und das Wirtshaus gehen und der Aufseher dies bemerkt, entsteht ein Konflikt der Georg zu der Idee leitet, zusammen mit Resi wegzugehen. Dabei kommt es wiederum zu einer Auseinandersetzung, der Aufseher sperrt Resi in den Keller und attackiert Georg mit einem Messer woraufhin sich dieser mit einem Hammer verteidigt und den Aufseher tot schlägt. Nach einem Gerichtsprozess wird Georg freigesprochen, er heiratet Resi und bleibt glücklich mit ihr in einem kleinen Haus vereint.

Georg: Ein mutiger, wenn auch nicht besonders kräftiger Mann. Er rettet Resi aus den Fängen ihres Vaters mit psychologischen Tricks, nicht mit Stärke, beweist Mut, arm, baut Beziehung zu Reis auf – glaubt ihr, dass er kein Fleisch essen darf da er an Fieber erkrankt ist.

Resi: Lässt sich von ihrem Stiefvater einschüchtern, uneigennützig, gibt Georg Essen, bringt ihm Wasser und leiht ihm sogar Geld, arbeitet auch als Steinklopfer wird aber nicht entlohnt, wird von ihrem Vater generell schlecht behandelt

Aufseher: Bösartig, egoistisch, dick und stark, hasst Georg, möchte seine Tochter beherrschen, eigensinnig, behandelt auch seine Arbeiter nicht gut,